Reicher Beifall, muntere Zwischenrufe und schallendes Gelächter begleiteten die Vorführungen. Es war ein fröhlicher Abend mit dem Ausblick auf besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein Neues Chorjahr 2010.

Ingrid Degen eröffnete das Zusammentreffen mit einer Begrüßung, und wie immer wurden wir mit einem ausgezeichneten, mehrgängigen Abendessen bewirtet. Man plauderte natürlich  ausgiebig.  Ab und zu brandete Gelächter auf, was davon zeugte, dass die Unterhaltungsthemen vorwiegend frohen Inhaltes waren.

Es gab keine hierarchische Sitzordnung. Alle saßen bunt gemischt durcheinander.

Mit einer Ausnahme: Noch vor zwei Jahren gab es im Prinzip nur eine Stammbelegschaft der mehr - oder langjährigen Chormitglieder.

Dieser Zustand hat sich nun aber wunschgemäß und Gott sei Dank völlig verändert.

Die neu hinzugekommenen Sängerinnen und Sänger bilden sozusagen eine Fraktion aus Jugend und Junioren, und die alte Stammgruppe den Block der Senioren.

Das konnte man auch an den Tischgruppen erkennen, was aber der Stimmung und platzübergreifenden Kommunikation keinen Abbruch tat, im Gegenteil.

Das lag wohl auch an der Aktivität der choreigenen Entertainergruppe, bestehend aus verseschmiedenden Pegasusjüngern und beeindruckenden Schauspieltalenten:

Peter Krull gab mit Scharfblick und kritisch-humorvollen Worten seine Eindrücke vom Chorjahr 2009 zum Besten.

Karin Koy setzte mit ihrer Ballade vom Chormaskottchen SIMON gekonnt "noch einen drauf".

Mutter Heike und Sohn Martin Krull zitierten dann aus einem ständig aktualisierten "Klopferbuch" die akribisch genau während des Jahres 2009 festgehaltenen Pointen unseres Chorleiters Marco, mit denen er während der Übungsabende gesangliche Darbietungen Einzelner oder Stimmen aus dem Chor zu kommentieren pflegte.

Nach einer kleinen Pause kam es dann zur Vorführung einer mörderischen Parabel zum Thema "Fluch des Reichtums", gespielt von Heike Krull (der "berittene" Gerechtigkeitsfanatiker Robin Hood), den drei von Robin Hood ihres Reichtums beraubten und brutal getöteten Peter Krull (reicher, angeberischer Ferrariprotz), Kerstin Tönjes (bücherbeladen und reich an Weisheit) und schließlich Laura Fratterigo-Böhnstedt (reich an Geschmeide und Gold).

Alle drei starben durch Robin's Schwert. Dann betrat eine zerlumpte(?) Bettlerin (Jutta Kegel) die Szene und beklagte laut ihre Armut. Robin Hood galoppierte auf seinem Steckenpferd heran und beschenkte die Arme voller Mitleid mit den zuvor erbeuteten Reichtümern. Die Bettlerin kniete nieder, öffnete den Sack voller Reichtümer und rief ergriffen und voller Dankbarkeit: Jetzt bin ich reich!!

Sie rief nie wieder. Auch sie traf das tödliche Schwert, denn Robin Hood reagierte sofort und schrecklich, sobald er das Wort "Reich" hörte.

Die Moral von der Geschicht' : Hast du was, dann zeig' es nicht, bist du was, dann sag' es nicht!"

Der Sketch „Die Haltestelle“, wurde überzeugend dargeboten von unseren zwei Chorschwestern Verena Lindert und Edelgard Schulze.

Zum Abschluß aller Vortragskunst erzählte Ursula Tempus die Geschichte vom Kater im Himmel, der dort keine Mäuse mehr zu jagen braucht, weil er ausreichend "Essen auf Rädern" (Mäuse mit Rollschuhen) bekommt.

Reicher Beifall, muntere Zwischenrufe und schallendes Gelächter begleiteten die Vorführungen. Es war ein fröhlicher Abend mit dem Ausblick auf besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein Neues Chorjahr 2010.

Frohe

Weihnachten!

Videomaterial / Fotos: Klaus Tempus        Text: K. R.

Foto-, Videoediting, Seitenlayout: Rainer Wiechmann