Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit 4 Mannschaften auf die ca. 4 km lange Boßelstrecke. Beim Boßeln gewinnt die Mannschaft, die für die Strecke die wenigsten Würfe benötigt.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit 4 Mannschaften auf die ca. 4 km lange Boßelstrecke. Beim Boßeln gewinnt die Mannschaft, die für die Strecke die wenigsten Würfe benötigt.

Videomaterial / Fotos: Klaus Tempus    Text: Heike Krull                           

Foto-, Videoediting, Seitenlayout: RaWi

Die Strecke hatte es in sich. Bereits bei den ersten Würfen landete die Kugel im Graben, in der Brennesselhecke oder im hohen Gras am Wegesrand und so lautete das Motto des Tages: "Die Kugel ist weg!" So manches Mal musste mit vereinten Kräften aller Mannschaften nach der Kugel gesucht werden, die dann an einer unvermuteten Stelle gefunden wurde. Wichtig war auch der Satz: "Achtung, Aufpassen!", da sich so mancher vor der anrollenden Kugel in Sicherheit bringen musste, was aber nicht immer gelang.

Das Boßeln machte allen Teilnehmern sehr viel Spaß. Auf der Hälfte der Strecke warteten die fleißigen Helfer bei "Friedels Futterkrippe" mit einem leckeren Imbiss, bestehend aus Mineralwasser, Kaffee, selbstgebackenem Kuchen, Laugenbrezeln, Frikadellen und anderem.

Diese Stärkung war auch dringend nötig, da die Teilnehmer auch im weiteren Verlauf des Turniers mehr mit dem Suchen der abseits der Wege wegrollenden Boßelkugeln beschäftigt waren als mit dem eigentlichen Werfen selbst. Kurz vor Beendigung des Turniers setzte heftiger Regen ein, der für eine Verkürzung des Spielablaufs sorgte.

Danach bildete das gemeinsame Grillen mit köstlichen Salaten und Beilagen und die Überreichung des Wanderpokals an die Siegermannschaft den krönenden Abschluss eines ereignisreichen Tages.